Presseveröffentlichungen
Der einzig absolute Freund, den ein Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann, der ihn nie verlässt, der sich nie undankbar oder betrügerisch verhält, ist sein Hund. (Woody Allen)


Qualitativ minderwertige Brustgeschirre können unter Umständen lebensbedrohend für Hund und Halter sein
Auf welche Sicherheitskriterien dringend beim Kauf eines Hundegeschirres zu achten ist:
13. Oktober 2009/Gaby Günther – Viele Hersteller haben in den letzten Jahren versucht, Brustgeschirre für Hunde zu produzieren. Immer wieder diente als Kopiervorlage das Original JULIUS-K9 Brustgeschirr. Erfindet ein Unternehmer oder ein Unternehmen ein besonders gutes Produkt, setzen viele Mitbewerber auf diesen Erfolg auf und versuchen, diese Produkte mehr oder weniger gut zu kopieren. Leider können diese Kopien sehr schnell zu Lasten von Hund und Halter gehen und für die Beteiligten plötzlich ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen. Mehrfach sind in der Vergangenheit Fälle bekanntgeworden, in denen schon beim ersten Gebrauch Brustgeschirre gerissen sind, die Hunde dadurch plötzlich freilaufend waren und Hund und Halter in lebensbedrohliche Situationen gerieten. Präventiv sollten alle Hundehalter darüber informiert werden, worauf beim Kauf eines komfortablen und vor
allem sicheren Brustgeschirres für Hund und Halter zu achten ist:
1. Material
Bitte achten Sie darauf, dass das Brustgeschirr nicht aus billigem Kunststoff hergestellt ist. Hier besteht die Gefahr des Reißens bei plötzlicher, hoher Druckbelastung. Hunde schwitzen unter diesem billigen Material, vor allem, wenn es kein atmungsaktives und hautfreundliches Futter aufweist. Förderlich für Hautirritationen und allergischen Reaktionen.
2. Brust- und Bauchgurt
Achten Sie bitte auf erstklassige Sicherheitsgurte mit guter Passform und Polsterung. Der Hund darf nicht seitlich daraus entweichen können. Der Klickverschluss muss an die Körperform des Hundes angepasst sein und soll nicht in die Haut drücken.
3. Griff
Kontrollieren Sie bitte, ob der Griff aus festem Material und in sich verschließbar ist. Ist er nicht verschließbar, kann sich der Hund bei Freilauf an Ästen o.ä. verhaken und möglicherweise verletzen.
4. Belastung
Bitte achten Sie darauf, ob das Produkt einen Crash-Test absolviert hat und darauf auch hingewiesen wird. Die Gefahr besteht bei plötzlicher, hoher Druckbelastung. Das Geschirr hält der Belastung nicht stand und kann reißen. Der Hund wird - plötzlich freilaufend - eine Gefahr für den Straßenverkehr, die beteiligten Menschen und sich selbst.
5. Haltering
Bitte achten Sie auf einen besonders stabilen Haltering. Kunststoffringe oder geringwertige Haltevorrichtungen für den Leinenkarabiner sind ein besonders hohes Risiko für Hund und Halter.
6. Hersteller
Bitte achten Sie auf die Herkunft der Produkte. Billig produzierte Geschirre sehen möglicherweise aus wie das Original von JULIUS-K9, sind aber häufig nicht so stark wie Ihr Hund! Solche Produkte sind qualitativ nicht sicher und können unter Umständen lebensbedrohend sein. JULIUS-K9 produziert das Original JULIUS-K9 Powergeschirr seit über 13 Jahren. Ursprünglich wurden die Geschirre für Dienst- und Rettungshunde und deren weltweite Einsätze mit allerhöchstem Qualitätsanspruch entwickelt. Diese Hunde und ihre Hundeführer sind ständig Extremsituationen ausgesetzt.
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Hundegeschirre im Test
Hundegeschirre liegen zurzeit voll im Trend. Doch sind die tatsächlich so praktisch? Wie einfach lassen sie sich anlegen? Wie gut ist die Passform, wie hoch der Tragekomfort?
1. Die getesteten Modelle
Vario-Soft von Wolters (je nach Größe zwischen 20 und 28 Euro) Hunter Swiss (je nach Größe bis zu 67 Euro) Camiro (als Standardausführung circa 31 Euro, online bestellbar) Julius K-9 (je nach Größe zwischen 29 und 37 Euro) (Alle Preise beziehen sich nur auf das Geschirr und nicht auf die Leine.)
2. Die Tester
Bernd Schinzel, Leiter des Tierheim Dellbrück, mit Huskyrüden Charlie Hundetrainer Mirko Tomasini und Jagdhundmischling Pipo Hundefreundin Anja B. mit ihren Hunden Leon und Lunis
3. Der Testaufbau
Die vier Modelle werden mit Hilfe der Hunde hinsichtlich Handhabung, Passform und Tragekomfort und Materialauswahl und -verwendung überprüft.
Die Testergebnisse
Hundegeschirr Julius K-9
Das letzte Modell aus kratzfestem, imprägniertem Polyester (außen) und „Ökotex“ (innen) fällt vor allem durch sein ungewöhnliches Design auf. Bernd Schinzel zieht den Vergleich zu einem Panzer, den die Hunde angeschnallt bekommen – und ist davon wenig begeistert. Gelobt werden allerdings die imprägnierte und wasserdichte Oberfläche sowie das leichte Gewicht des Geschirrs. Eine weitere Besonderheit sind die verschiedenen Aufschriften – wie zum Beispiel „Der tut nix“, „Kampfschmuser“ –, die man mit Klettverschluss am Geschirr befestigen kann. Anja B. und Mirko Tomasini sind schnell vom Julius K-9 überzeugt. Der Hund lässt sich gut führen, eine optimale Passform ist direkt gegeben. Auch die Druckverteilung auf den Brustring, statt auf den Hals des Hundes sorgt für ein positives Urteil. Ein weiterer Pluspunkt für Anja B.: Das Geschirr sitzt so fest, dass auch ängstliche Hunde, wenn sie erschrecken, nicht rückwärts aus dem Geschirr entwischen können.
Der Testsieger
Testsieger mit den Stimmen von Anja B. und Mirko Tomasini ist das Hundegeschirr Julius K-9.
Begründung: Die gute Verteilung über den Brustgurt, die sehr leichten Einstellmöglichkeiten, die tolle Verarbeitung und die optimale Passform sowie der überzeugende Tragekomfort sprechen für dieses Modell. Favorit von Bernd Schinzel ist das Vario-Soft-Geschirr der Firma Wolters. Für dieses günstige Modell sprechen seiner Meinung nach in erster Linie die Verschlüsse, die sich nicht nur einfach schließen, sondern sich sowohl im Brust- als auch im Halsbereich unterschiedlich einstellen lassen. Auch die Reflektorstreifen und das weiche Material des Geschirrs haben ihn und Huskyrüden Charlie überzeugt.
Autor:
Stephan Creydt
Stand: 08.11.2009
Der link zur gesamten Testseite und allen Berichten :
http://www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/sendungsbeitraege/2009/1108/00_hundegeschirre_test.jsp

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